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Dämmputz in Hamburg – für Innenwände und Außenfassaden
Dämmputz verbindet Putz und Wärmeschutz in einer Schicht. Er passt sich unebenem Mauerwerk an, bleibt diffusionsoffen und eignet sich dort, wo ein Plattensystem nicht passt – etwa im Altbau, an gegliederten Fassaden oder als Innendämmung. DALGA BAU verarbeitet Dämmputz innen und außen in Hamburg und Umgebung.
Wann Dämmputz sinnvoll ist
- Altbau- und Bestandsfassaden, bei denen die Ansicht weitgehend erhalten bleiben soll
- Unebenes oder gemischtes Mauerwerk, auf dem Dämmplatten schwer anzubringen sind
- Innendämmung von Außenwänden, z. B. wenn die Fassade nicht verändert werden darf
- Laibungen, Sockel- und Anschlussbereiche mit wenig Platz
- Verbesserung des Wärmeschutzes und Vermeidung kalter Wandoberflächen
Dämmputz außen
An der Fassade wird der Dämmputz maschinell in größerer Schichtdicke aufgetragen und anschließend mit Armierung und Oberputz geschützt. Der Systemaufbau – Untergrundvorbereitung, Schichtdicke, Armierung und Schlussbeschichtung – richtet sich nach Herstellervorgabe und dem Zustand des Mauerwerks.
Gegenüber einem WDVS ist die Dämmwirkung je Zentimeter geringer. Dafür ist Dämmputz fugenlos, mineralisch und folgt jeder Wandform. Wir beraten, welches System für Ihr Gebäude passt.
Dämmputz innen
Innen dient Dämmputz vor allem zur Innendämmung von Außenwänden und zur Anhebung der Wandoberflächentemperatur. Kapillaraktive, mineralische Dämmputze können Feuchte aufnehmen und wieder abgeben. Wichtig sind eine bauphysikalische Prüfung der Wand und saubere Anschlüsse an Decken, Fenster und einbindende Wände. Mehr zu Putzarten unter Innenputz.
Ablauf
- Untergrund prüfen – Tragfähigkeit, Feuchte und Ebenheit
- Vorbereiten – reinigen, Altputz entfernen, Haftbrücke oder Spritzbewurf
- Dämmputz auftragen – maschinell, in der vorgeschriebenen Schichtdicke und mit Standzeiten
- Armierung und Oberputz – außen als Witterungsschutz, innen als glatte oder strukturierte Oberfläche
- Anstrich – diffusionsoffen, z. B. mit Silikatfarbe, siehe Fassadenanstrich
Häufige Fragen
Dämmputz oder WDVS – was ist besser?
Ein WDVS dämmt pro Zentimeter deutlich besser und ist bei größeren Anforderungen an den Wärmeschutz meist die erste Wahl. Dämmputz spielt seine Stärken bei unebenem Mauerwerk, gegliederten Altbaufassaden, Laibungen und Innendämmungen aus. Welche Lösung passt, hängt von Gebäude, Vorgaben und Ziel ab.
Eignet sich Dämmputz zur Innendämmung?
Ja. Kapillaraktive, mineralische Dämmputze werden häufig zur Innendämmung von Außenwänden eingesetzt. Vorab sollte die Wand bauphysikalisch betrachtet werden, damit kein Tauwasser in der Konstruktion entsteht.