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Sanierputz in Hamburg – für feuchte und salzbelastete Wände
Feuchte Kellerwände, Salzausblühungen, abplatzender Putz am Sockel: Sanierputz nimmt Salze auf und hält die Putzoberfläche trocken – die Ursache der Feuchte beseitigt er allerdings nicht. DALGA BAU führt Sanierputzsysteme innen und außen aus – im Altbau, im Keller und im Sockelbereich.
Wann Sanierputz sinnvoll ist
- Weiße Salzausblühungen und Feuchteränder an Wänden
- Mürber oder abplatzender Putz im Sockel- und Kellerbereich
- Feuchtebelastetes Mauerwerk im Altbau, z. B. nach einer nachträglichen Abdichtung
- Historische und denkmalgeschützte Gebäude – nach Untersuchung von Mauerwerk und Salzbelastung, bei Bedarf in Abstimmung mit der Denkmalpflege
So funktioniert Sanierputz
Sanierputz ist sehr porös und zugleich wasserabweisend eingestellt. Salze aus dem Mauerwerk lagern sich in seinen Poren ein, die Feuchtigkeit verdunstet als Wasserdampf. So bleibt die Oberfläche trocken und weitgehend frei von Ausblühungen – wie lange, hängt vom Feuchte- und Salznachschub im Mauerwerk ab.
Wichtig: Sanierputz ersetzt keine Abdichtung. Die Feuchteursache – etwa eine fehlende Horizontalsperre – wird vorab untersucht; nötige Abdichtungs- oder Trockenlegungsmaßnahmen werden vorher oder begleitend ausgeführt.
Ablauf
- Untergrund prüfen – Feuchte und Salzbelastung bestimmen
- Altputz entfernen – deutlich über die Schadenszone hinaus abschlagen, Fugen auskratzen, Mauerwerk reinigen
- Spritzbewurf und Grundputz – bei hoher Salzbelastung mit Porengrundputz
- Sanierputz in der vorgeschriebenen Schichtdicke auftragen
- Diffusionsoffene Oberfläche – z. B. mineralischer Oberputz oder Silikatanstrich
Der Systemaufbau richtet sich nach Herstellervorgabe und dem WTA-Merkblatt für Sanierputzsysteme.
Innen und außen
Innen setzen wir Sanierputz vor allem in Kellern und Erdgeschossen von Altbauten ein – mehr zu Putzarten unter Innenputz. Außen kommt er an feuchtebelasteten Fassaden und im Sockel zum Einsatz – dort immer zusammen mit Sockelabdichtung und Spritzwasserschutz, siehe Außenputz. Auf Wunsch übernehmen wir auch den abschließenden Anstrich.
Häufige Fragen
Ersetzt Sanierputz eine Abdichtung?
Nein. Sanierputz nimmt Salze auf und hält die Oberfläche trocken, stoppt aber kein eindringendes Wasser. Fehlt eine Horizontalsperre oder drückt Wasser von außen, wird zuerst abgedichtet – danach folgt der Sanierputz.
Wann darf Sanierputz gestrichen werden?
Erst nach ausreichender Erhärtung und Trocknung gemäß Systemhersteller – Schichtdicke, Temperatur und Feuchte spielen dabei eine Rolle. Gestrichen wird nur diffusionsoffen, z. B. mit Silikatfarbe.